Dieses Semester wird fantastisch.

Davon bin ich jedenfalls vollauf überzeugt. Ich habe, nach einigem Hin und Her, tatsächlich alle Seminare bekommen, die ich belegen wollte, und die Scheinfreiheit nach diesem Semester ist tatsächlich in greifbare Nähe gerückt. Noch dazu sind meine Veranstaltungen einfach nur fantastisch:

{Quelle: Cod. Sang. 26, S. 13, Stiftsbibliothek St. Gallen / Codices Electronici Sangallenses}

Ich habe nicht nur ein Hauptseminar zum mittelalterlichen Kloster, komplett mit alten Handschriften und einer Exkursion nach St. Gallen, sondern auch ein weiteres über “verrückte” römische Kaiser. Das PS, zu dem ich mein Tutorium halte, beschäftigt sich mit Essen und Trinken im Mittelalter (ihr seht schon, Latein satt dieses Semester), und natürlich haben wir dann auch noch unseren Altenglisch-Lektürekurs. Bei mir gibt es außerdem noch ein HS zu Johann Christoph Gottsched und zur Syntax, sowie Sprachpraxis (Written Communication II) und vermutlich drei Vorlesungen. Das Lesepensum ist – noch – überschaubar, die Themen unglaublich spannend, und jetzt hoffe ich einfach, dass es so bleibt.

Ein wenig störend ist, dass ich gerade, über die Osterfeiertage, mal wieder erkältet bin; vor allem, da ich schon ein bischen für die kommenden Wochen vorarbeiten wollte. Ich habe nämlich noch so einige Pläne (neben den noch fehlenden Hausarbeiten, die gerne geschrieben werden wollen):

  • Vom vorraussichtlich 28. 4. – 1. 5. sind A., L. und ich beim Tolkien-Seminar in Potsdam, diesmal zum Thema Tolkien und das Mittelalter. Nach meinem Beowulf and Fantasy-Seminar und meinen sonstigen Interessen genau mein Thema ;-) Außerdem wird A. einen Vortrag über das Thema ihrer BA-Arbeit (Wolfsmotive in der altnordischen Literatur und bei Tolkien) halten. Das Programm gibt es hier.
  • Anfang Juni stehen dann die Germans an, bei denen ich – hoffentlich – durchgehend anwesend sein werde, da wir das neue WM-Team für Südafrika 2012 zusammenstellen werden.
  • Ferner stehen noch diverse Fachschafts/Historikerfeste und der Abiball meines Bruders an; und dann im Sommer natürlich wieder eine Sommerakademie und vielleicht ein Urlaub in Schottland.
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