Nicht der einzige Grund (siehe Kurzbeschreibung), aber sicher einer:
Ich hân mir eine unmüezekeit
der werlt ze liebe vür geleit
und edelen herzen z’einer hage,
den herzen, den ich herzen trage,
der werlde, in die mîn herze ziht.
ine meine ir aller werlde niht
als die, von der ich hoere sagen,
diu keine swaere enmüge getragen
und niwan in vröuden welle sweben.
lie lâze ouch got mit vröuden leben!
Der werlde und diseme lebene
enkumet mîn rede niht ebene.
ir leben umd mînez zweient sich.
ein ander werlt die meine ich,
diu samet in eime herzen treit
ir süeze sûr, ir liebez leit,
ir herzeliep, ir senede nôt,
ir libez leben, ir leiden tôt,
ir lieben tôt, ihr leidez leben.
dem lebene sî mîn leben ergeben,
der werld will ich gewerldet wesen,
mit ihr verderben oder genesen.
Gottfried von Straßburg, Tristan, Prolog, V. 45-66.



wtf….