Pädagogische Psychologie überlebt… ^^

So, nachdem mein Laptop gestern Abend die Wlan-Karte wegeschmissen hat und ich den heutigen Tag überwiegend damit zugebracht habe, nicht nur den Computer auf Zustand nach Auslieferung zurückzusetzen, sondern auch noch Vista und sämtliche Programme neu zu installieren (danke auch an meinen Dad und meinen Freund, die nen Großteil der Arbeit übernommen haben, während ich Wutanfälle bekommen habe ^^), kann ich jetzt endlich den Eintrag verfassen, für den ich am Donnerstag Abend zu müde war.

Ich hatte nämlich von Di bis Do jeweils sieben Stunden pädagogische Psychologie am Seminar für Lehrerbildung in Stuttgart. Da ich ja an einem TG mit beruflicher Schule bin, muss ich da hinfahren, denn die Didaktik für Berufsschulen gibts nur in Stuttgart. Anfangs hatte ich gefürchtet, entweder ziemlich langweilige Theorie (etwa so wie die Schulpädagogik-Vorlesung – interessant vom Inhalt her, langweilig in der Präsentation) zu hören zu bekommen oder mich auf pädagogische Spielchen einlassen zu müssen. Tatsächlich waren die drei Tage aber sehr aufschlussreich. Wir mussten tatsächlich selber sehr viel machen, aber das fand ich ok, da ich sehr gut lerne, wenn ich was selber mache. Das trifft auch auf das Entwerfen von Unterrichtsstunden zu, selbst wenn es sich um eine Physikstunde (!!!) zum Thema Gewitter handelt. Auf dieses Thema haben wir, vier Mädels mit den Fächern Geschichte/Englisch/Deutsch, Mathe/Physik/Philosophie (S., die in Reutlingen mit mir Praxissemester macht und sehr nett ist), Deutsch/Philosophie und Mathe/Deutsch/Geschichte, uns nämlich nach relativ kurzer Diskussion geeinigt, weil man das so schön anschaulich gestalten kann. Ganz anders als ne Stunde über Grammatik oder so. Wieso studiere ich nicht Physik? ^^ Na ja, weil ich das Studium nie packen würde. Unterrichten würde ich es gerne… Wenn Herr H. (mein Physiklehrer der 9.+ 10. Klasse – und Mathe in 11) das wüsste, würde er sicher nen Lachanfall bekommen ^^

Ganz davon abgesehen, dass ich mir Gedanken über fremde Fächer gemacht habe, weiß ich jetzt auch besser, was eigentlich von mir im Praxissemester erwartet wird… Hospitieren scheint mir ne ganz sinnvolle Idee zu sein, da ich da gezielt auf bestimmte Aspekte des Unterrichts (z.B. Fragen stellen, Struktur, Hausaufgaben korrigieren, usw.) achten kann und mir anschauen, wie man das gestalten kann. Die eigenen Stunden (-teile) zu halten wird anstrengend (immerhin 30 in drei Monaten), aber machbar.

Das Problem ist im Moment eigentlich eher, dass ich, je mehr ich mich mit meinen Fächern im Detail beschäftige, desto weniger hab ich Lust darauf, das Wissen, das ich mir angesammelt habe, wieder auf Unterrichtsniveau runterzubrechen. Andererseits würde ich auch gerne meine Begeisterung für meine Fächer weitergeben… ein Dilemma also, das sich so schnell nicht lösen lässt. Was von beidem ich lieber machen möchte, weiß ich dann hoffentlich im Dezember bzw. spätestens nach meinem Staatsexamen. ^^

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